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Aufgaben der Stiftung pro natura-pro ski
Die Faszination des Wintersports in den Alpen ist ungebrochen. Der Winter in den Bergen und die damit verbundenen Möglichkeiten der sportlichen Betätigung erfreuen sich großer Beliebtheit. Gleichzeitig ist der Wintersport eine der wichtigsten Einkommensquellen für die ortsansässige Bevölkerung. Bei allen Vorteilen hat diese Entwicklung mit den Eingriffen in die ökologisch und landschaftlich sensible Bergwelt ihren Preis
Die Stiftung "pro natura - pro ski" möchte diese Freizeit- und Erwerbsmöglichkeiten mit ihrem Engagement langfristig sichern. Das erfordert aber gleichzeitig, dass das wichtigste Kapital der Alpenregionen - die Landschaft - nachhaltig genutzt wird.
Verantwortungsbewusste Bahnunternehmen, die dieses Ziel in ihrem Skigebiet systematisch anstreben, stossen in der Öffentlichkeit auf positive Resonanz und ihre unternehmerischen Aktivitäten dank einer offenen Kommunikation leichter auf Verständnis.
Um die Eigeninitiative zur nachhaltigen Nutzung und Aufwertung von Skigebieten zu unterstützen, sind anerkannte methodische Instrumente und entsprechende Bewertungsmodelle erforderlich.
Die Stiftung "pro natura- pro ski" legt hierfür als Grundlage ein, gemeinsam mit dem Internationalen Skiverband (FIS) entwickeltes, praxisorientiertes Arbeitsinstrument vor: den Leitfaden "Auditing in Skigebieten". Weiterführendes Ziel ist es Skigebiete, Betreiber, Verbände und Forschung zu vernetzen um Innovation und Engagement im Umweltmanagement zu fördern.
Der Leitfaden „Auditing in Skigebieten" ermöglicht die weltweite Umsetzung eines einheitlichen Auditierungsverfahrens.
Den jeweiligen Unternehmen, d.h. den Skigebieten, wird mit dem Auditing Leitfaden ein Werkzeug an die Hand gegeben, mit dem sie in der Lage sind, ein von ihnen getragenes, fortlaufend umgesetztes und verbessertes Umweltmanagement zu implementieren.
Mit der möglichen Zertifizierung sind positive Impulse für den Betrieb nach innen und eine Wertewirkung nach außen zu erzielen. Darüber hinaus trägt das Auditierungsverfahren für Skigebiete zur Konfliktminimierung zwischen Skisport und Naturschutz bei und zeigt Wege für einen umweltverträglichen Skisport auf.
Nutzenpotenziale für das Skigebiet:
- Wettbewerbsvorteile (Imagegewinn u.a. bei der Bewerbung von Wintergroßveranstaltungen, Attraktivität für umweltsensible WintersportlerInnen)
- Kostenreduzierung (z.B. durch Vermeidung von kostenintensiven Sanierungen bei flächenwirksamen Schäden, Erhebung von Einsparungspotentialen)
- Risikominimierung (Verbesserte Informationsbasis in Bezug auf Umweltrisiken u.a. durch Kenntnis des flächenwirksamen Schadenpotentials)
- Verbesserung der Organisation (effizientes, unternehmensinternes Öko-Controlling, verbesserte Kommunikation im Unternehmen, erhöhte Identifikation und Motivation der MitarbeiterInnen)
